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Behinderte Menschen in Taunussteiner Verwaltung vorbildlich integriert
Kleine Anfrage der Bürgerkoalition erkundigte sich nach Schwerbehindertenquote in der Taunussteiner Stadtverwaltung
Mit einer kleinen Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung thematisierte die Bürgerkoalition in Taunusstein aus CDU, FDP und FWG die Berücksichtigung der Belange von Behinderten in der Taunussteiner Stadtverwaltung. „Eine Stadtverwaltung mit über 230 Planstellen und über 300 Beschäftigten sollte auch eine Vorbildstellung als ‚soziale Verwaltung‘ einnehmen“, begründete die Vorsitzende des Sozialausschusses, Barbara Berghäuser das Auskunftsersuchen der Koalition.
Aus diesem Grund wollte die Bürgerkoalition erfahren, wie die Schwerbehindertenquote in der Taunussteiner Stadtverwaltung derzeit erfüllt wird. Interesse zeigten die Politiker von CDU, FWG und FDP auch an der gesetzlichen Verpflichtung des Anteils zur Beschäftigung Schwerbehinderter und dem Ist-Zustand in Taunusstein. „Dies ermöglicht es uns, zu erfahren, in welchem Umfang diese Verpflichtung in Taunusstein bereits erfüllt wird und wie der Magistrat seine Bemühung in dieser Frage plant weiter zu entwickeln“, ergänzt der sozialpolitische Sprecher der FWG-Fraktion, Erich Bodenheimer. Dabei weist die Bürgerkoalition ausdrücklich daraufhin, dass unter Bürgermeister Michael Hofnagel mit der Schaffung der Stelle eines Behindertenbeauftragten in der Taunussteiner Stadtverwaltung erstmals den Belangen behinderter Menschen ein angemessenes Interesse und Aufmerksamkeit zuteil wurde.
„Es ist für uns entscheidend, dass die Verwaltung als Vorbild fungiert. Ein offiziell benannter Behindertenbeauftragter fördert hier einerseits die Integration Behinderter in das Arbeitsleben, schafft andererseits aber auch ein nötiges Maß an Sensibilisierung für die grundsätzlichen Belange behinderter Mitbürgerinnen und Mitbürger im öffentlichen Leben“, erläutert Waldemar Dönges, stellvertretender FDP-Vorsitzender und Mitglied im Sozialausschuss der Stadt. Die Bürgerkoalition habe in den vergangenen Jahren hier vieles angestoßen und auf einen guten und erfolgreichen Weg gebracht, doch sei die Integration körperlich und geistig behinderter Menschen ein politisches Ziel, bei dem „gut nicht gut genug“ sein dürfe.
„Wir werden weiter ehrgeizig daran arbeiten, die sozialen Belange aller Bürgerinnen und Bürger vernünftig und pragmatisch in unsere Politik einfließen zu lassen. Die neuen Freibadpreise sind hierfür ein gutes Beispiel, denn wir haben für Begleitpersonen behinderter Menschen und für ehrenamtlich engagierte Leistungsträger unserer Taunussteiner Gesellschaft den Eintritt kostenfrei gestellt“, so der CDU Partei- und Fraktionsvorsitzende Zehner. Soziale Politik messe sich nicht an ideologischen Diskussionen, die man seit Jahrzehnten führe, sondern an konkreter Politik für alle Menschen. „Das sind sowohl die Schwächsten unserer Gemeinschaft, wie auch die im Hintergrund wirkenden Stützen unseres Gemeinwesens in Vereinen und Gruppen“, erklärte Zehner.
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