Als „wichtiges Zeichen“ zur gemeinsamen Verantwortung über Fraktionsgrenzen hinweg bezeichneten die Fraktionsvorsitzenden von CDU, FWG und FDP den Ablauf der konstituierenden Sitzungen der Fachausschüsse der Stadtverordnetenversammlung. Die sich neu bildende Koalition aus CDU, FWG und FDP habe insbesondere mit dem Vorschlag, für den wichtigen Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Mobilität der größten Oppositionspartei SPD einen Ausschussvorsitz anzuvertrauen, ihren Willen zur Zusammenarbeit insbesondere im wichtigen Feld der Stadtentwicklung gezeigt. Dass auch in den anderen Ausschüssen Vorsitzende und Stellvertretungen weitestgehend einvernehmlich gewählt wurden sei ein ermutigender Start für die Fortführung der konstruktiven inhaltlichen Zusammenarbeit im Stadtparlament.

Schon mit ihrer Initiative zur Neubenennung und inhaltlichen Ausrichtung der Ausschüsse hatten CDU, FWG und FDP deutlich gemacht, dass sie neue Akzente und Schwerpunkte in der Stadtpolitik setzen werden. Der neue Ausschuss für Hauptangelegenheiten, Finanzen Wirtschaft und Digitales werde sich zukünftig verstärkt mit den Fragen der Verwaltungsdigitalisierung und dem Angebot digitaler Dienstleistungen in Taunusstein auseinandersetzen. In den Focus werde dort auch der Ausbau der digitalen Infrastruktur, etwa des Glasfasernetzes als Grundlage für einen schnellen Datentransfer im Standortwettbewerb um Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger genommen. Im Ausschuss für Generationen, Kultur und Ehrenamt solle ein übergreifendes Verständnis einer Politik für alle Generationen in Taunusstein hergestellt werden. Gleichzeitig solle Taunusstein inhaltlich als Kultur- und Ehrenamtsstadt weiter an Profil gewinnen. Im Stadtentwicklungsausschuss richte sich das Engagement weiter auf den Schwerpunkt Umwelt, da Taunusstein als „Stadt im Grünen“ wesentlich von der landschaftlichen Lage in einem landwirtschaftlich geprägten Kulturraum und dem Erhalt der natürlichen Ressourcen profitiere. Der frühere Bereich des Verkehrs sei jetzt in den umfassenderen Bereich der „Mobilität“ gekleidet worden, denn Verkehrsträger, Verkehrsströme und das Mobilitätsverhalten müssten heute umfassend unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse gedacht werden, um in Taunusstein sowohl die Leichtigkeit des Individualverkehrs, einen attraktiven ÖPNV wie auch den Schutz vor Lärm, Klima und Überlastung einzelner Wohnbereiche erfolgreich zu organisieren.

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Andreas Monz

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