Auf ihrer gut besuchten Mitgliederversammlung 2021 hat die Taunussteiner CDU unter der souveränen Sitzungsleitung des Bürgermeisters Sandro Zehner ihren Parteivorsitzenden Uwe Löser mit 98% der Stimmen als Parteichef des größten CDU-Stadtverbandes im Kreis im Amt bestätigt. Zudem wurden Svenja Andrä, Barbara Berghäuser und Frederic Blasche wieder zu stellvertretenden Vorsitzenden der CDU gewählt. Als Schatzmeister wurde Jens Hohenstein als Nachfolger von Peter Gies gewählt der nach 16 Jahren Amtszeit nicht mehr antrat. Michael Ziller wurde in seinem Amt als Schriftführer und Geschäftsführer ebenfalls bestätigt. Als Beisitzer wieder in den Vorstand gewählt wurden Dennis Oscar Adam, Anja Bender, Barbara Hanika, Dr. Michael Henneberg, Jutta Kreutzer, Peter Lachmuth, Mehdi Mirarab und Gerhard Wittmeyer.

Neben seinem Bericht über die Aktivitäten der CDU Taunusstein im ablaufenden Jahr und der Begrüßung der Neumitglieder, zog der Vorsitzende zunächst ein Resümee aus dem Ergebnis der Kommunalwahl im März. “Mit dem Wahlergebnis haben die Bürgerinnen und Bürger Taunussteins unsere Kandidaten und die Leitlinien unseres Programmes als den richtigen Weg für unsere Heimatstadt beurteilt, und die gute Arbeit unserer Partei, unserer Fraktion und unseres Bürgermeisters bei ihrer Wahlentscheidung berücksichtigt und mit dem erreichten Ergebnis belohnt. Daher sind wir auch mit sehr deutlichem Abstand mit 36,0 Prozent als stärkste Fraktion mit einem klaren Gestaltungsauftrag ausgestattet worden“, so Löser weiter. „Diesen haben wir natürlich angenommen und nach intensiven Sondierungen und Koalitionsverhandlungen mit einem Koalitionsvertrag mit FWG und FDP umgesetzt.“

In der Bewertung der Bundestagswahl im September erklärte Löser das schlechte Ergebnis der Bundestagswahl bedürfe einer schnellen und schonungslosen Analyse. In der Aufarbeitung der Erkenntnisse hieraus müsse dann die verlorene Bindung zu Teilen der eigenen Wählerschaft wieder hergestellt werden. Dabei gehe es vor allem darum traditionell christdemokratisch verwurzelte Positionen wieder in den eigenen politischen Focus zu rücken, ist sich Löser sicher.

Ausdrücklich dankte er den Mitgliedern des Vorstandes und dem Fraktionsvorsitzenden Andreas Monz für die konstruktive Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre. Diese seien mit den pandemiebedingt stetig sich verändernden Rahmenbedingungen besonders schwierig gewesen.

Von der erfolgreichen Arbeit der CDU-geführten Koalition in der Stadtverordnetenversammlung berichtete der Fraktionsvorsitzende Andreas Monz und unterstrich das gute persönliche Miteinander in der Koalition. „In den anstehenden Haushaltsberatungen wollen wir als CDU vor allem darauf achten, dass nach der Corona-Pandemie es weder zu Überforderungen des sozialen Miteinanders in Taunusstein kommt, noch notwendige Investitionen unterbleiben“, kündigte der Christdemokrat an.

Die Versammlung wählte außerdem die Delegierten zum Kreisparteitag und Kreisverbandsauschuss.

Da die Ehrungen langjähriger Mitglieder im letzten Jahr ausfallen mussten, standen diesmal die Überreichung besonders vieler Ehrenurkunden auf dem Programm. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurde Gert Kaulfuss, Prof. Dr. Hermann-Josef Kuenzel, Wolfang Gieche und Merret Gerbig geehrt. Die Ehrennadel für 40 Jahre erhielten: Klaus Haack, Steffen Poulet, Harald Schmidt, Ernst H. Bodden, Ingrid Christmann und Rainer Rossel. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Barbara Berghäuser; Barbara Eberling, Christiane Emmler, Thomas Fuchs, Karlheinz Möschke, Angelique Prosi, Martina Pütz, Christiane Pütz, Ferdinand Pütz jr., Peter Salma, Ralph Stommel, Michael Türckheim, Dirk Sommer, Norman Seyler, Elke Rodius, Andreas Monz, Volker Hertling, und Reinhard Derix geehrt.

Am Ende der Veranstaltung bot der gerade wiedergewählte Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Rheingau-Taunus, Klaus-Peter Willsch, den Mitgliedern die Gelegenheit zu einer Aussprache zur Bundestagswahl. Diese nutzen die Anwesenden zu einer regen Diskussion über die zukünftige Ausrichtung der Partei, deren Ergebnisse und Anregungen Klaus-Peter Willsch zu der anstehenden Kreisvorsitzendenkonferenz mitzunehmen versprach.

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