Zum Urteil des Verwaltungsgerichtes Wiesbaden, mit dem das Regierungspräsidium Darmstadt verpflichtet wurde, die Errichtung von zehn Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm zu genehmigen, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Monz:

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Wiesbaden verwundert. Die Erkenntnisse eines jahrelang sehr sorgfältig geführten und umfassenden Verwaltungsverfahrens wurden seitens des Gerichtes offenbar gegen die fachlichen Stellungnahmen einer überraschenden Neubewertung unterzogen. Dabei hat das Verwaltungsgericht sogar eine dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof entgegenstehende Auffassung vertreten. Konsequenterweise wurde die Berufung gegen dieses erstinstanzliche Urteil zugelassen. Daher müssen die Urteilsgründe nach Vorliegen sorgfältig ausgewertet werden. Es bleibt nach Auffassung der CDU-Fraktion dabei, dass die geplanten Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm einen nicht hinnehmbaren Eingriff in wichtige Schutzgüter darstellen. Sie gefährden das Trinkwasser, verunstalten das Landschaftsbild und bedrohen seltene Arten wie den Rotmilan und den Wanderfalken. Daher wird die CDU mit der FWG in Taunusstein weiter kämpfen und mit ihrer parlamentarischen Mehrheit dafür Sorge tragen, seitens der Stadt alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um die Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm zu verhindern. Die Stadt Taunusstein wird Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen.

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